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Pressemitteilung | Wiesbaden neu bewegen stellt Vorschläge für kurzfristige Nachbesserungen vor

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Seit den Fahrplankürzungen vom 14. April 2024 häufen sich die Berichte darüber, welche Probleme diese erzeugen. Vor allem die neue Fahrplanlücke zwischen 23:00 Uhr und 0:30 Uhr. Die Nachbesserungen, die ESWE Verkehr zu Mitte Mai bzw. Mitte Juli angekündigt hat, sind ein Zeichen dafür, dass das Verkehrsunternehmen zu Anpassungen bereit ist. Sie reichen aber bei weitem nicht aus, um die entstandenen Probleme zu kompensieren.

Daher hat Wiesbaden neu bewegen e.V. Vorschläge erarbeitet, die sich kurzfristig umsetzen lassen, im aktuellen finanziellen Rahmen umsetzbar sind und zumindest teilweise Abhilfe schaffen. Anstelle des harten Kahlschlags ab 23:00 Uhr schlägt der Verein vor, bereits ab etwa 21:00 Uhr erste Taktausdünnungen vorzunehmen. Die so entstehenden Einsparungen sollen dann ermöglichen, dass zwischen 23:00 Uhr und 0:30 Uhr ein reduzierter Takt gefahren werden kann. Die Nightliner-Fahrten würden dann erst, wie früher, um etwa 0:30 Uhr beginnen.

“Unsere Vorschläge schaffen zumindest etwas Abhilfe und ermöglichen einen rudimentären Nahverkehr in der Zeit zwischen 23:00 Uhr und 0:30 Uhr”, findet Alexander Mehring, Vorsitzender von Wiesbaden neu bewegen.

Ein weiterer Vorschlag ist die Verlängerung der Linie N13. Sie würde dann außerdem die Haltestellen Adlerstraße, Röderstraße, Jawlenskystraße, Kochbrunnen und Webergasse bedienen. Hierfür würde Zeit genutzt, in der die Busse der N13 aktuell am Hauptbahnhof stehen und auf die nächste Abfahrt warten. “Für die Gastronomie in der nördlichen Fußgängerzone ist es sicher hilfreich, dass sie dann durchgehend eine ÖPNV-Anbindung haben”, sagt Mehring weiter. 

Die detaillierten Vorschläge können online auf wiesbaden-neu-bewegen.de/vorschlaege nachgelesen werden.


Über Wiesbaden neu bewegen e.V.:

Der Verein Wiesbaden neu bewegen e.V. ging im Frühjahr 2021 aus dem Verein Bürger Pro CityBahn Wiesbaden e.V. hervor. Hier engagieren sich Menschen aus Wiesbaden und Umgebung für die Verkehrswende und einen nachhaltigen Ausbau des Fuß-, Rad- sowie besonders des öffentlichen Nahverkehrs in unserer Stadt und der Region.

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