Pressemitteilung zum Beitrag von Wiesbaden neu bewegen e.V. am Ideenwettbewerb “Sound of Wiesbaden”

Der Verein Wiesbaden neu bewegen e.V. nimmt die Aktion “Sound of Wiesbaden” der Wiesbaden Congress & Marketing GmbH zum Anlass, um auf das Thema Verkehrslärm aufmerksam zu machen. Verkehrslärm ist leider ein typischer Sound dieser Stadt, der überall präsent ist. Die Menschen sind wieder fast so mobil wie vor der Corona-Pandemie. Damit ist aber auch der Verkehrslärm wieder in vollem Umfang zurück. Vor allem für Menschen, die an viel befahrenen Straßen wohnen, ist dies eine starke Belastung.

Hauptursache für den Verkehrslärm ist die Anzahl an Fahrzeugen, die durch die Straßen fahren. Und die steigt weiter. Aber auch die Geschwindigkeit beeinflusst den erzeugten Lärm. Lärm stellt aber erwiesenermaßen ein Gesundheitsrisiko dar, z.B. in Form von Herz-Kreislauf-Erkrankungen.  “Allein schon für die Gesundheit der Menschen, die dort leben, muss die Stadt hier aktiv werden”, sagt Wito Harmuth, Vorsitzender von Wiesbaden neu bewegen. Aber auch um die Lebensqualität zu erhalten, muss Verkehrslärm reduziert werden.

Daher fordert Wiesbaden neu bewegen, dass die Höchstgeschwindigkeit auf Hauptverkehrsachsen gesenkt wird. Dabei soll das Ziel Tempo 30 sein. Dies ist eine gut umsetzbare Maßnahme, die für die Anwohnenden vor Ort schon spürbare Entspannung schaffen kann. Der öffentliche Nahverkehr und der Radverkehr müssen weiter konsequent attraktiver werden. Außerdem fordert der Verein, dass mehr Quartiere eingerichtet werden, in denen Durchgangsverkehr nicht mehr möglich ist. Mittel- und langfristig ist eine Reduktion des Pkw-Verkehrs in Wiesbaden aber unabdingbar.

Der Verein hat einige eindrückliche Beispiele und die Einreichung für den Ideenwettbewerb auf seiner Homepage wiesbaden-neu-bewegen.de/sound-of-wiesbaden veröffentlicht.